Trotz winterlicher Temperaturen
ein herzliches Angebot in Rosow

Bei winterlichen Extremtemperaturen fand am gestrigen Tag ein besonderes Angebot des Vereins Gedächtniskirche Rosow statt. Die Kälte stellte für den einen oder anderen bereits vor der Abfahrt eine kleine Hürde dar – nicht jeder bewegt bei solchen Bedingungen gern das Auto. Umso erfreulicher war es, dass dennoch zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern den Weg auf sich nahmen.
In der gut beheizten Gedächtniskirche erwartete die Gäste eine angenehme und offene Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Nachdenken über Freundschaft und Einsamkeit – Themen, die Menschen jeden Alters betreffen. Dabei wurde deutlich, dass „Kälte“ nicht nur eine Frage der Außentemperatur ist und nicht nur Kinder betrifft, sondern auch Erwachsene, wenn Nähe, Austausch oder Gemeinschaft fehlen.

Eine besondere Herausforderung schloss sich für die jüngeren Gäste an das Puppenspiel an: Der Musiker griff einzelne Musikstücke daraus noch einmal auf und spielte sie erneut. Die Kinder waren eingeladen zu erraten, was durch die Musik dargestellt werden sollte – etwa handelnden Tiere oder atmosphärische Stimmungen wie Wind oder Bewegung. Mit großer Begeisterung meldeten sich die Kinder, brachten ihre Ideen ein und beteiligten sich sehr aktiv. Die Freude am Mitmachen und Mitdenken war deutlich spürbar.
Die lebhaften Beiträge der Kinder und die aufmerksame Stimmung im Raum zeigten eindrucksvoll, wie gut das Angebot angenommen wurde. 
Das gemeinsames Erleben und Miteinander machten die Veranstaltung zu einem wertvollen Moment für die Dorfgemeinschaft.
Das Treffen machte deutlich: Auch wenn der Winter draußen spürbar ist, kann drinnen Gemeinschaft entstehen, die wärmt. (KZ, BL)

Ein besonderer Dank gilt dem TheaterFusion aus Pomellen mit  Frau Susanne Olbrich für das gelungene Puppenspiel sowie dem Akkordeonspieler Hannes Lingens, der mit seiner einfühlsamen Musik die Veranstaltung auf besondere Weise bereichert hat.

Eine flügellahme Elster und ein blinder Hund helfen einander, das Leben zu meistern.
Ein einsamer Fuchs beobachtet die Beiden voller Neid.
Er täuscht die Elster, um sie für sich zu gewinnen und gemeinsam machen sie sich nachts davon - bis in die gefährliche Eiswüste.

Dort muss die Elster bitter erfahren, dass der Fuchs keine Ahnung hat, was eigentlich Freundschaft bedeutet.
Am Ende finden sich Hund und Elster wieder und vielleicht gibt es auch für den Fuchs eine Chance...

Mit berührender Akkordeonmusik entwickelt das Puppentheaterstück eine feine Atmosphäre. Weder betulich, noch zimperlich regt es zum Nachdenken über menschliches Miteinander an. 

Regie: Stephanie Rinke
Spiel: Susanne Olbrich
Ausstattung:  Peter Lutz
Live- Musik:  Hannes Lingens (Akkordeon
Dauer: ca. 45 Minuten
Eintritt frei