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Dr. Andrzej Talarczyk   Freitag, 26 Dezember 2014
Kolloquien Rosow - Żabnica

Deutsch-polnische Versöhnung ist eine Aufgabe, die noch nicht zu Ende gelöst ist. Sie muß sich auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens vollziehen, beginnend mit dem gemeinsamen Gedenken der Vergangenheit - nicht nur der eigenen, über die "Einverleibung" des kulturellen Erbes bis hin zur Wahrnehmung seiner universellen Werte. Nach symbolischen Gesten in der großen Politik kam die Zeit für die mühselige "Basisarbeit" der Neugestaltung der Nachbarschaft auf lokaler Ebene in Anlehnung nicht an große Losungen, aber an das eigennützige Interesse, welches mit dem kommunalen Interesse des Nachbarn auf der anderen Oderseite übereinstimmt. Es ist ganz einfach eine neue Realpolitik, die durch die Gestalter des gesellschaftlich-kulturellen Lebens, die oft aus den akademisch Kreisen hervorgehen, initiiert wird. Das sind Herausforderungen für die neue Epoche. Und solche Herausforderungen sind die Kolloquien Rosow - Żabnica bemüht zu meistern. In meiner Einschätzung ist das ein sehr gelungener Versuch. (Dr. Andrzej Talarczyk, Arbeitsstätte für vergleichende Literaturwissenschaft des Institus für Deutsche Philologie der Universität Stettin)

Polsko-niemieckie pojednanie jest zadaniem nie wykonanym jeszcze do końca. Musi zachodzić ono na wszystkich płaszczyznach życia społecznego , poczynając od wspólnej pamięci przeszłości – nie tylko własnej, poprzez „umojenie” dziedzictwa do dostrzeżenia jego wartości uniwersalnych. Po dużych gestach w wielkiej polityce przyszedł czas na żmudną „oddolną“ praktykę układania sąsiedztwa w wymiarze lokalnym i regionalnym w oparciu nie o duże nośne hasła, ale o własny interes korelujący z komunalnym interesem sąsiada po drugiej stronie Odry. Jest to po prostu nowa real-politik inicjowana przez kreatorów życia społeczno-kulturalnego wywodzących się często z środowisk akademickich i szkolnych. Są to nowe wyzwania na miarę nowej epoki. I takim wyzwaniom starają się sprostać kolokwia żabnicko-rosowskie. W mojej ocenie jest to bardzo udana próba. (Dr Andrzej Talarczyk, Pracownia Literaturoznawstwa Porównawczego w Instytucie Filologii Germańskiej Uniwersytetu Szczecińskiego)
Prof. Dr. Bogdan Matławski    Montag, 24 November 2014
II Kolokwium Rosowsko-Żabnickie. - Spotkanie historyczne (Ein historisches Treffen)

Można powiedzieć, że każde spotkanie sąsiadujących ze sobą społeczności, które się odbyło, ma wymiar historyczny, jednak dla mnie, mieszkańca Żabnicy spotkanie polsko-niemieckie, w ramach Kolokwium Rosowsko-Żabnickiego, które odbyło się właśnie w Żabnicy dnia 25.10.2014 r, ma wymiar szczególny. Pierwszy raz bowiem w powojennej historii tej wsi, podczas spotkania, na miejscowym cmentarzu, przed krzyżem umieszczonym na ścianie pamięci, zbudowanej w 2013 r, przez jej mieszkańców, modlili się wspólnie, w swoich językach, Polacy i Niemcy. Pastor, ksiądz oraz uczestnicy spotkania modlili się o trwały pokój między naszymi narodami, o spokój dusz spoczywających na tych ziemiach, gdzie zatarto ślady dawnych cmentarzy, modlili się o nasze wspólne, dobre, a nawet lepsze jutro.

Man kann sagen, dass jedes Treffen von benachbarten Gesellschaften, das stattgefunden hat, eine historische Dimension besitzt, doch für mich, den Bewohner Żabnicas, hat das polnisch-deutsche Treffen im Rahmen des Kolloquiums Rosow – Żabnica, das gerade in Żabnica am 25.10.2014 stattgefunden hat, eine besondere Dimension. Denn zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte dieses Dorfes haben Polen und Deutsche während des Treffens auf dem Ortsfriedhof vor dem Kreuz an der Gedächtniswand, die die Einwohner im Jahr 2013 gebaut haben, zusammen gebetet, jeder in seiner Sprache. Pastor, Pfarrer und Teilnehmer des Treffens haben um einen dauerhaften Frieden zwischen unseren Völkern, um die Ruhe der Seelen der Verstorbenen an den Orten, wo man Spuren alter Friedhöfe beseitigt hat, und um unsere gemeinsame, gute und sogar bessere Zukunft gebetet.

Żabnica, 5. Nov. 2014
Bogdan Matławski
Anna Hermann   Samstag, 15 November 2014
Veranstaltung am 25.10.2014

Der letzter Oktobersamstag 2014, ein Ausflug mit Familie Scheller nach Rosow, kleinem Ort im Grenzgebiet zur Polen. Rum, herum Ruhe..,Felder...,Kraniche... auch ein Kirchenturm. Man könnte denken LANGWEILIG! Alles andere als das! Herr Lau bot uns eine sehr interessante und lebendige Führung über die Gedächtniskirche, Mittagessen (deutsch-polnische Küche) mit Blick auf die Oder und ein Nachmittag in polnischen Zabnica mit noch vielen anderen Menschen, die, von einem gutem Geist getrieben werden, die, mit hohem Engagement sich für die Partnerschaft beiden Regionen einsetzen. Die Nachbarn treffen sich, tauschen sich aus, beim Kaffee und Kuchen verbringen zusammen die Zeit, „Wir sind Europäer“ wurde betont. Ich war richtig beeindruckt!
Als gebürtige Polin aus dem östlichem Grenzgebiet würde ich mir das auch für dort wünschen. Vielen Dank für die Eindrücke! Wünsche allen Freude und Erfolg bei neuen Unternehmungen! Ich denke man sieht sich wieder!
Dr. Klaus Tuch   Montag, 29 September 2014 - www.st-johannes-ahrensburg.de
Dorfkirche Rosow

Ich besuche diese Seite, um mich über die Kirche zu informieren. Heute wird bei uns eine Vortrag von Dipl-Ing. H.P. Hansen über die Kirche in Rosow und andere Dorfkirchen nach der Wende gehalten. Hansen hat die die Instandsetzung der Kirche in den Jahren 2005-07 geleitet. Er ist heute Vorsitzender des Fördervereins St. Johannes Ahrensburg. Zu Gast wird Karl Lau sein, der Vorsitzende des Fördervereins Gedächtniskirche Rosow e.V. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit ihm. Denn wir vom Förderverein St. Johannes Ahrensburg können sicher etwas von seinem Engagement lernen. Und vielleicht wird der Partnerschaft, die zwischen der Kirchengemeinde Ahrensburg und Rosow besteht, neues Leben eingehaucht.
Klaus Tuch
Förderverein St. Johannes Ahrensburg e.V.
Christa-Naemi Ehrler   Mittwoch, 17 September 2014
Mein 3. Besuch in Rosow – Erlebnisse und Begegnungen

Am Sonntag, dem 14. Sept. 2014, feierten wir gemeinsam mit deutschen und polnischen Freunden einen Ökumenischen Gottesdienst in der liebevoll geschmückten Gedächtniskirche Rosow. Das war wieder ein Fest für die über 80 Menschen, die sich dazu zusammengefunden hatten.
Die evangelische Pfarrerin Ute Sauerbrey (Berlin) leitete den Gottesdienst und wurde dabei katholischerseits von Ks. Bogusław Gurgul (Zabnica) und Ks. Dr. Cezary Korzec (Rosow) unterstützt. Als Lektoren wirkten außerdem Frau Dr. Elke Kaddatz (Schönfeld) und Prof. Bogdan Matławski (Gryfino) mit. Bereichert wurde dieser Tag der Begegnung durch den ökumenischen Chor aus Berlin-Lübars unter der Leitung seines Kantors Martin Blaschke, der durch seine jugendlich-frische Art die BesucherInnen des Gottesdienstes und des Kleinen Konzerts nach dem Kaffeetrinken begeisterte.
Beeindruckt haben mich erneut die Gespräche, die sich so zwanglos ergeben haben. Viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre näher kennen gelernt und nehmen dadurch auch Anteil am persönlichen Ergehen ihres Gegenüber. Für mich ein großes Geschenk! Erfüllt und dankbar fahre ich wieder nach Hause. Ich wünsche allen – nicht nur den Akteuren, sondern auch den BesucherInnen der Veranstaltungen in Rosow – Gottes Segen.
Christa-Naemi Ehrler aus Bethel bei Bielefeld
Cezary Korzec   Montag, 7 Juli 2014 - www.ogrodbiblijny.com.pl
Ein weiterer Schritt der Zusammenarbeit von Rosow und Żabnica

Mit einer von Herrn Prof. Matławski (Żabnica) und Dr. Cezare Korzec (Rosow) initiierten und mit Karl Lau (Ortsvorsteher und Vorsitzender des Fördervereins Gedächtniskirche Rosow) abgestimmten Veranstaltung gab es am 18. Mai 2014 den Auftakt zu auch in der Zukunft geplanten, gelegentlichen Begegnungen von Polen und Deutschen der Region. Im Rahmen eines Kolloquiums befasste sich Prof Kozłowski (Uni Stettin) zum Thema „Freude der Versöhnung“ nach einem kurzen Überblick über die Geschichte Polens mit den nun in der Gegenwart zu beobachtenden Bemühungen der Zusammenarbeit aus polnischer Sicht. Die 24 Besucherinnen und Besucher diskutierten nicht nur die Gedanken des Vortrags, sondern nutzten auch die Kaffepause der 2 ½-stündigen Veranstaltung zu intensiven Kleingruppen-Gesprächen. Für den Herbst ist angedacht, zum nächsten Kolloquium einzuladen (www.kolokwiarz.pl), und zwar u. a. auch im Internet sowohl über die Homepage von Dr. Cezare Korzec (www.ogrodbiblijny.com.pl) als auch über die Rosower Homepage (www.rosow.de).
Babette Kaiserkern    Sonntag, 6 Juli 2014
Kammerkonzert Boccherini / Schubert

Das Konzert mit Streichquintetten von Luigi Boccherini und Franz Schubert am 5. Juli 2014 erfreute die anwesenden ca. 60 Zuhörer sehr. Es spielten Mitglieder der Komischen Oper Berlin unter Primarius Ludwig Geisler,Violine, mit Annemarie Rentzsch, 2. Violine, Claudia Börner, Viola, Hans-Georg Dill, Violoncello, und Eberhard Felber, Violoncello. Sie trugen Boccherinis Streichquintett Op. 11/ 5 E-Dur mit dem berühmten Menuett klangvoll und mit viel Sinn für musikalische Gestaltung vor. Ein besonderer Höhepunkt war die Wiedergabe von Franz Schuberts Streichquintett C-Dur, in dem der Komponist die von Boccherini begründete Tradition des Streichquintetts mit zwei Celli über fünfzig Jahre später zu einem Gipfel der Gattung und der Kammermusik überhaupt führte. Es war ein bewegendes Erlebnis dieses einzigartige, wundervolle Werk in der kleinen, restaurierten Kirche von Rosow hautnah hören zu können.

Babette Kaiserkern, Autorin von Luigi Boccherini: Musica amorosa, Leben und Werk, (Weimar 2014)
Elke und Dietrich Seeliger   Dienstag, 31 Dezember 2013
�kumenischer Gottesdienst 1. September 2013

Kommentar: 31. Dezember 2013

Zum Jahresende denken wir noch einmal zurück an den bewegenden ökumenischen Gottesdienst am 1. September 2013. Im Vorfeld hatten wir gehört, dass dieser Termin etwas unglücklich gewählt wor-den sei. Das konnten wir nicht so richtig nachempfinden, da uns der Termin nichts sagte.

Aber mit Beginn des Gottesdienstes wurde er uns schlagartig bewusst: 1. September 1939 deutscher Überfall auf Polen, Beginn des zweiten Weltkriegs! Es ist beschämend, wie wenig dieser Termin im deutschen Bewusstsein ist, mit dem so viel Schrecken für unsere Nachbarvölker begann.

Um so beeindruckender war es, wie viele polnische Gäste an diesem Gottesdienst teilnahmen. Wir hatten den Eindruck, es waren mehr polnische als deutsche Besucher anwesend. Und so wurde es nicht nur ein "normaler" gemeinsamer Gottesdienst von evangelischen und katholischen Christen, sondern es wurde ein Gottesdienst polnischer und deutscher Christen, der ganz im Zeichen der Versöhnung stand. Es war sicher ein Höhepunkt in der bisherigen Geschichte der Gedächtniskirche Rosow und ihres Fördervereins, Ort der polnisch-deutschen Versöhnung und Zusammenarbeit. Wir sind dankbar, diesen Tag so erlebt zu haben.

Elke und Dietrich Seeliger, Escheburg bei Hamburg
Helga und Uwe Fischer   Montag, 7 Oktober 2013
"Mein Freund Harvey" Theateraufführung in der Gedächtniskirche Rosow

Kommentar: Am 28. Sept. 2013 besuchten wir auf einer Gemeindefahrt eine Theateraufführung in der Gedächtniskirche von Rosow. Wir waren überwältigt von dem Engagement der Theaterkünstler, die der Aufführung in einer besonderen Spielstätte besonderes Gewicht verliehen. Für das leibliche Wohl sorgten in der Pause die Dorfbewohner mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. So umsorgt zu werden, ist in der heutigen hektischen Zeit ein wahrer Genuss. Das Spätsommerwetter passte in diesen wundervollen Rahmen. Gespannt haben wir den Ausführungen von Herrn Lau über die Berichte der Dorfbewohner gelauscht. Zufrieden und glücklich sind wir am Spätnachmittag wieder gen Berlin gefahren und haben beschlossen, diesen Ort mit anderen Freunden bald wieder aufzusuchen.
Helga und Traugott v. Below    Freitag, 6 September 2013
Ökumenischer Gottesdienst am 1.Sept. 2013

Der 1. September 1939: Kriegsbeginn in Polen! Kann es einen passenderen Tag geben als diesen Tag, an dem in der Gedächtniskirche in Rosow ein ökumenischer Gottesdienst von Deutschen und Polen stattfinden konnte? Der gemeinsame Gottesdienst unter der Leitung von Ksiadz Boguslaw Gurgul aus Gryfino Zabnica und Ksiadz Dr. Cezary Korzec aus Rosow sowie Pfarrer Axel Luther aus Berlin setzte wieder ein sichtbares Zeichen der Versöhnung. Ca. Einhundertundzwanzig Besucher, davon 50 Polen wohnten dem Gottesdienst bei, wenn auch dabei nur wenig Jugendliche. Diese zu gewinnen bleibt eine Herausforderung. Im Anschluß nach dem Gottesdienst sammelten sich die Besucher um das traditionelle Kuchenbuffet.
Den Abschluss bildete ein sehr gelungenes Konzert des Berliner Kammerorchesters Kapernaum in kleiner Besetzung mit 12 Musikern unter der Leitung von Alexander Kugler. Herausragend war dabei das 'Polnische Konzert für Streichorchester' von Philipp Telemann. Alles zusammengenommen war es ein sehr gelungener Nachmittag. Weiter so!

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