Unser Dorf

1. Allgemeine Darstellung

ca. 50 km nördlich von Angermünde gelegen
Grenzdorf zu Polen
Gemeindefläche: 1 OOO ha
Zugehörigkeit zum Amt Gartz/Oder
1243 erstmals urkundlich erwähnt

 

1300 Das kleine Dorf bekommt seine Kirche. Dorfkirche, im Kern Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm, für die folgenden 300 Jahre ist das Klosterdorf Rosow eng mit dem Jungfrauenkloster zu Stettin verbunden.

  • 1479 wurden Rosow und umliegende Gemeinden durch den "Vertrag von Prenzlau" Brandenburg zugeordnet (vorher Pommern).
  • 1535 Es setzt sich die Reformation auch in Pommern durch und führte zur Auflösung des Klosters. Rosow wurde fortan durch das Amt Alten-Stettin verwaltet.
  • 1777 gehörte die Hälfte des Dorfes einem Oberstleutnant Hampel
  • 1821-1922 Die Kolonie Neu-Rosow  wurde in der Nähe einer Weggeld - Hebestelle angelegt.
  • 1862 lebten in 111 Familien 651 Einwohner im Ort1945 Nach dem II. Weltkrieg siedelten sich Neubauern an.
  • 1960 Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft wurde gegründet.
  • 1993 Das Künstlerehepaar Bonnet aus Althüttendorf schuf für Rosow einen faszinierenden Brunnen mit seinen Wasserspielen.
  • 750 Jahrfeier
  • 1995 Rosow wird bekannt durch die Öffnung des Grenzübergangs nach Polen.

Ortsteilbürgermeister:  Karl Lau

2. Kommunale und technische Infrastruktur

  • Kommunale Struktur: seit der Gemeindegebietsreform 2002 des Landes Brandenburg haben sich die Dörfer  Mescherin, Neurochlitz, Radekow und Rosow zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Der Name der neuen Gemeinde ist Mescherin, des größten Ortsteils. Der Bürgermeister ist Wilfried Burghardt aus Neurochlitz. Trotz des Zusammenschlusses sind sich die Dörfer ihrer historisch gewachsenen Tradition und Individualität bewusst und pflegen diese im gemeinsamen Miteinander.
  • KindergartenTantow; Grundschule Tantow; weiterführende Schule: Friedensschule GartzSchmittis Schänke
    Straßennetz:
    • unweit der Bundesstraße 2
    • Autobahnanschluss A11, Abfahrt Storkow ca. 5 km
    • Bahnanbindung in Tantow
      (3km) vorhanden
    • (Bahnlinie Berlin-Stettin  (Grenzübergang))
    • Busverbindung:  ÖPNV 

3.  Tourismus

Sehenswürdigkeiten: Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert (vgl. Projekt Gedächtniskirche), vollständige Renovierung in den Jahren 2005-2007 mit neuer Widmung zur Gedächtniskirche.