Farbenfrohe Erinnerung: Der 3. Malkurs für Kinder in der Gedächtniskirche Rosow

Am 28. März 2026 verwandelte sich die Gedächtniskirche Rosow bereits zum 3. Mal in ein lebendiges Kunstatelier. Unter der bewährten Organisation des Fördervereins Gedächtniskirche Rosow e. V. kamen 12 begeisterte Kinder der Grundschulen Gartz und Tantow zusammen, um einen Tag voller Kreativität und Gemeinschaft zu erleben.

Die Leitung des Kurses lag in diesem Jahr in den erfahrenen Händen von den ehemaligen Kunstlehrerinnen Frau Inge Hornburg aus Gartz und Frau Regina Woitkowiak aus Schwedt sowie der gegenwärtig als Praktikantin an der Grundschule in Gartz tätigen Frau Carolin Look aus Hohenselchow. Gemäß ihres Anliegens, ihre Liebe zum Malen und zur Kunst an die nächste Generation weiterzugeben, führten sie die jungen Künstler mit viel Geduld und Freude von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr durch den Tag und gaben wertvolle Hinweise zu Techniken und Gestaltung. Gearbeitet wurde vor allem mit Wasserfarbe und Aquarelltechniken. Dabei entstanden beeindruckende Werke. Die Motive reichten von detaillierten Naturdarstellungen bis hin zu bunten Fantasiewelten, in denen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.

Neben einer frischen Pizza- Lieferung zur Mittagspause standen für die jungen Maler Getränke und süße Knabbereien bereit, um die Konzentration hochzuhalten.


Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe einer Erinnerungsurkunde, die jedes Kind stolz in Empfang nahm, bevor es um 15.00 Uhr von den Eltern abgeholt wurde.

Dass eine solche Veranstaltung so harmonisch verläuft, ist dem unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer zu verdanken. Der Vorstand des Fördervereins sprach den Kursleiterinnen sowie den fleißigen Mitgliedern seinen besonderen Dank aus. Namentlich wurden Frau Schulz, Frau Dr. Kaddatz und Frau Ramm hervorgehoben, die gemeinsam mi dem Vereinsvorsitzenden Karl Lau im Hintergrund die Fäden zogen und für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die zeigt, dass die Gedächtniskirche Rosow ein lebendiger Ort der Begegnung für alle Generationen ist. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist in jeden Fall vorstellbar.  
(EK)

Trotz winterlicher Temperaturen
ein herzliches Angebot in Rosow

Bei winterlichen Extremtemperaturen fand am gestrigen Tag ein besonderes Angebot des Vereins Gedächtniskirche Rosow statt. Die Kälte stellte für den einen oder anderen bereits vor der Abfahrt eine kleine Hürde dar – nicht jeder bewegt bei solchen Bedingungen gern das Auto. Umso erfreulicher war es, dass dennoch zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern den Weg auf sich nahmen.
In der gut beheizten Gedächtniskirche erwartete die Gäste eine angenehme und offene Atmosphäre. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Nachdenken über Freundschaft und Einsamkeit – Themen, die Menschen jeden Alters betreffen. Dabei wurde deutlich, dass „Kälte“ nicht nur eine Frage der Außentemperatur ist und nicht nur Kinder betrifft, sondern auch Erwachsene, wenn Nähe, Austausch oder Gemeinschaft fehlen.

Eine besondere Herausforderung schloss sich für die jüngeren Gäste an das Puppenspiel an: Der Musiker griff einzelne Musikstücke daraus noch einmal auf und spielte sie erneut. Die Kinder waren eingeladen zu erraten, was durch die Musik dargestellt werden sollte – etwa handelnden Tiere oder atmosphärische Stimmungen wie Wind oder Bewegung. Mit großer Begeisterung meldeten sich die Kinder, brachten ihre Ideen ein und beteiligten sich sehr aktiv. Die Freude am Mitmachen und Mitdenken war deutlich spürbar.
Die lebhaften Beiträge der Kinder und die aufmerksame Stimmung im Raum zeigten eindrucksvoll, wie gut das Angebot angenommen wurde. 
Das gemeinsames Erleben und Miteinander machten die Veranstaltung zu einem wertvollen Moment für die Dorfgemeinschaft.
Das Treffen machte deutlich: Auch wenn der Winter draußen spürbar ist, kann drinnen Gemeinschaft entstehen, die wärmt. (KZ, BL)

Ein besonderer Dank gilt dem TheaterFusion aus Pomellen mit  Frau Susanne Olbrich für das gelungene Puppenspiel sowie dem Akkordeonspieler Hannes Lingens, der mit seiner einfühlsamen Musik die Veranstaltung auf besondere Weise bereichert hat.

Eine flügellahme Elster und ein blinder Hund helfen einander, das Leben zu meistern.
Ein einsamer Fuchs beobachtet die Beiden voller Neid.
Er täuscht die Elster, um sie für sich zu gewinnen und gemeinsam machen sie sich nachts davon - bis in die gefährliche Eiswüste.

Dort muss die Elster bitter erfahren, dass der Fuchs keine Ahnung hat, was eigentlich Freundschaft bedeutet.
Am Ende finden sich Hund und Elster wieder und vielleicht gibt es auch für den Fuchs eine Chance...

Mit berührender Akkordeonmusik entwickelt das Puppentheaterstück eine feine Atmosphäre. Weder betulich, noch zimperlich regt es zum Nachdenken über menschliches Miteinander an. 

Regie: Stephanie Rinke
Spiel: Susanne Olbrich
Ausstattung:  Peter Lutz
Live- Musik:  Hannes Lingens (Akkordeon
Dauer: ca. 45 Minuten
Eintritt frei